Ausbildung + Studium in Hohenlohe-Heilbronn-Tauber

 



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Straßenbauer – frische Luft statt Klimaanlage im Büro

,,Im Büro zu sitzen liegt mir nicht, da schaffe ich lieber was,“ sagt Rahzwan Rahim (21), der das erste von drei Ausbildungsjahren durchläuft. Sein Ziel: Straßenbauer. Die Liebe zu diesem Beruf hat er aus seiner Heimat, dem Nordirak, mitgebracht.

Seit 19 Jahren lebt der 21-Jährige in Deutschland. Mit dem Realschulabschluss in der Tasche hat sich Rahzwan Rahim bei der Firma Schneider in Öhringen um einen Ausbildungsplatz beworben. Das 1903 von Albert Schneider gegründete Familienunternehmen mit Standorten in Öhringen, Heilbronn und Lauda-Königshofen bietet seinen Auszubildenden neben besten Zukunftsaussichten und einem interessanten Arbeitsplatz ein ausgezeichnetes Betriebsklima.
Die große Vielfalt an Projekten, engagierte Ausbilder und Kollegen garantieren bei Schneider eine Top-Ausbildung. Bei der überbetrieblichen Ausbildung in Remshalden-Geradstetten lernen die Azubis wichtige Grundtechniken am Bau. Beim Blockunterricht in der Berufsschule in Schorndorf wird ihnen das notwendige theoretische Wissen vermittelt. Denn wer auf der Baustelle arbeitet, muss beispielsweise Pläne lesen und mit größtmöglicher Genauigkeit umsetzen können. Aber auch sehr gute Kenntnisse über Baumaterialien, deren Zusammensetzung und Verarbeitung sind notwendig.
Straßenbauer asphaltieren mit ihren großen Maschinen nicht nur Straßen und bereiten den Untergrund vor, sondern verlegen auch Platten, pflastern Wege und sorgen für die Erschließung neuer Wohngebiete. Deshalb sind sie mit mächtigen Baggern oder Radladern unterwegs. Sie müssen aber auch mit Vermessungsgeräten umgehen und einfache Skizzen anfertigen können.

Der erste Ausbildungsabschnitt endet nach zwei Jahren mit der Abschlussprüfung als Tiefbau-Facharbeiter, der zweite nach drei Jahren mit dem Abschluss als Straßenbauer.
Schneider hat nicht nur an der Übernahme der Azubis das allergrößte Interesse, so Mitarbeiterin Jeannette Männicke, sondern fördert auch die weitere Karriere der Mitarbeiter. Rahzwan Rahim selbst strebt die Meisterschule an. Er möchte sich selbständig machen. ,,Wer Straßenbauer werden möchte“, so sagt der Auszubildende, ,,dem sollte die Arbeit an der frischen Luft gefallen. Außerdem sind handwerkliches Geschick, Genauigkeit und Geduld nötig. Auch sollte es kein Problem sein mit körperlicher Arbeit zurechtzukommen.“  
Der Arbeitsbeginn am frühen Morgen und die Arbeit auch bei schlechtem Wetter machen dem Auszubildenden nichts aus. ,,Ich habe damit überhaupt kein Problem.“ Dafür bekommt er schnell Verantwortung und erlebt Freiheit. Das schätzen vor allem „schulmüde“ Azubis.
Nina Willführ / Felix Malz

„Drecksarbeit“ good-bye – Beste Aussichten am Bau

Auf die Männer vom Tief- und Straßenbau warten noch viele neue Aufgaben. Vom verstärkten Hochwasserschutz durch den Klimawandel bis zur Verlegung von Glasfaserkabeln. Aber was heißt da überhaupt „Männer“? Immer mehr Frauen entscheiden sich für diesen zukunftsträchtigen Aufgabenbereich, der ein deutlich höheres Einkommen bietet als traditionelle „Frauenberufe“. Nicht nur als Bauingenieurin, sondern auch als Bachelor of Engineering oder Straßenbauerin. 
„Bauberufe haben hervorra­gende Zukunftsaussichten“, ist Doris Köhler überzeugt. Die Nachfahrin des Firmengründers Albert Schneider setzt sich seit Jahren intensiv für die Ausbildung ein.

Seit 1969 hat die Firmengrup­pe Schneider mit Standorten in Öhringen, Heilbronn und Lauda-Königshofen (Konrad Bau) 173 junge Menschen aus­gebildet. Inzwischen bilden die Wegbereiter neun verschiedene Berufe aus: Straßenbauer, Tiefbaufacharbeiter, Baugeräteführer, Vermessungstechniker, Projektmanager (Bauingenieur), Betriebswirt, Baumaschinenmechatroniker, Kaufleute für Büromanagement und Industriekaufleute.“ Davon arbeiten noch 95 Prozent im Unternehmen. Die meisten von ihnen haben es weit gebracht – parallel zum Wachstum der Firmengruppe. Bestes Beispiel: Markus Kircher, der bei Schneider als Kanalbauer begonnen hat, leitet heute den Standort in Öhringen. Dass solche Karrieren bei Schneider möglich sind, hängt mit der Philosophie des Familienbetriebs mit rund 320  Mitarbeitern zusammen. „Jeder kann sich und seine Fähigkeiten entwickeln und wird darin gefördert. Wir bilden unsere Mitarbeiter zu Spitzenkräften aus“, zitiert Geschäftsführer Eberhard Köhler aus der „Vision 21“. Als große Bereicherung sehen Eberhard und Doris Köhler die jungen Menschen, die ein Duales Studium absolvieren: das Bachelorstudium Betriebswirtschaftslehre-Handwerk in Stuttgart oder den Studiengang Bauwesen mit der Studienrichtung Projektmanagement in Mosbach. 

Sicher: Auch 2017 kommen Tiefbaufacharbeiter, Baugeräteführer oder Straßenbauer mit Dreck in Berührung, sind zeitweise körperlich gefordert oder sind auch mitunter bei schlechtem Wetter an der frischen Luft. Aber: Sie haben einen anspruchsvollen Beruf mit besten Aufstiegs- und Verdienstchancen – und das weltweit, weil sie überall gesucht sind. Und: In vielen Bereichen ersetzen schon lange ausgetüftelte Maschinen die Handarbeit. Für viele ist Baggerfahren ein Wahnsinnserlebnis – und vor allem eine große Herausforderung, so Doris Köhler: Die Facharbeiter am Bau haben beispielsweise die Aufgabe, ein digitales Geländemodell – zum Beispiel von einem neuen Wohngebiet – auf 1,5 Zentimeter genau in die Praxis umzusetzen.

Ausbildungsberufe in Öhringen:
• Straßenbauer/-in
• Tiefbaufacharbeiter/-in
• Baugeräteführer/-in
• Vermessungstechniker/-in
• Projektmanager/-in (Bauingenieur/-in)
• Betriebswirt/-in
• Baumaschinenmechatroniker/-in
• Kaufmann/-frau für Büromanagement
• Industriekaufmann/-frau

Studienangebote in Stuttgart und Mosbach:
DHBW Stuttgart mit dem Studium BWL Handwerk
DHBW Mosbach mit dem Studium Projektmanagement

Weitere Informationen zu Ausbildungsangeboten finden Sie auf der >Karriereseite< von SCHNEIDER.

 


SCHNEIDER GmbH & Co. KG
Frau Jeanette Männicke
Steinsfeldle 11
74613 Öhringen

www.schneider-bau.de