Ausbildung + Studium in Hohenlohe-Heilbronn-Tauber

 










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Gesundheits- und Krankenpflege – ein echter Zukunftsberuf mit großer Verantwortung

In der Öffentlichkeit gelten oft Pflegeberufe als begehrt, aber schlecht bezahlt. Das trifft zum Teil – noch – zu, wird sich aber deutlich ändern, weil die Nachfrage weiter steigen wird und die Politik immer stärker erkennt, dass die Menschen in diesem Bereich deutlich besser bezahlt werden müssen. Denn: Gesundheits- und Krankenpfleger üben eine verantwortungsvolle soziale Tätigkeit mit kranken und pflegebedürftigen Menschen in Krankenhäusern, Pflegeheimen, bei Krankenkassen oder ambulanten Pflegediensten aus. Sie betreuen und versorgen Patienten, assistieren Ärzten bei Untersuchungen und halten ihre Arbeit mit den ihnen anvertrauten Menschen in den Akten fest. Diese Aufgaben kann kein Roboter übernehmen. Somit glänzende Aussichten für die Gesundheits- und Krankenpflege. Wer bereit ist sich weiterzubilden, hat sogar schon heute gute Verdienstchancen.

Franziska Rauhut (20) aus Oedheim war als Kind oft im Krankenhaus und hat dabei „einiges durchgemacht“. Seitdem „weiß sie auf jeden Fall, wie eine gute Pflege der Patienten aussehen muss“. Beim Freiwilligen Sozialen Jahr in der Unfallchirurgie im Heilbronner Gesundbrunnen stellte sie dann fest: „Gesundheits- und Kranken­pflege ist für mich genau der richtige Beruf.“ Sie ist froh, dass ihre Bewerbung ausgerechnet beim Hohenloher Krankenhaus erfolgreich war: „Hier ist alles sehr familiär. Hier ist der Kontakt zu Kollegen und Patienten sehr persönlich und gut.“ 

Das nötige theoretische Wissen und viele praktische Fertigkeiten werden den Auszubildenden an der eigenen Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Künzelsau vermittelt. Auf vier Unterrichtsblöcke von vier bis fünf Wochen pro Ausbildungsjahr folgen jeweils Einsätze in den Kranken- und Pflegeheimen innerhalb und außerhalb des Hohenloher Krankenhauses. Hier können die Azubis das Gelernte in der Praxis anwenden. 

Mit Martin Boochs (34) haben die Azubis einen sehr verständnisvollen Schulleiter mit großem Netzwerk in der Region: „Als relativ kleine Schule mit rund 70 Schülern können wir sehr viel ermöglichen.“ Damit meint Martin Boochs beispielsweise von den Schülern gewünschte Außeneinsätze in Kliniken, die nicht zum Unternehmen gehören. Doch zunächst stehen Einsätze in allen Abteilungen des Hohenloher Krankenhauses im Vordergrund. Mit Unterstützung der älteren Kollegen auf den Stationen wird der Nachwuchs langsam an seine Aufgaben herangeführt. „Das braucht Zeit, die wir unseren Auszubildenden geben“, weiß 

Martin Boochs. Bei allem Ernst, die der verantwortungsvolle Beruf den Auszubildenden abverlangt, spielt an der Künzelsauer Schule Humor eine wichtige Rolle. „Ja, wir haben auch Spaß hier, vor allem mit unseren Lehrern“, lacht Mona Wilde aus Pfedelbach. Die 20-jährige Auszubildende am Ende des ersten Ausbildungsjahres hatte sich nach dem Freiwilligen Sozialen Jahr im Weinsberger Klinikum am Weissenhof für die Ausbildung in Künzelsau entschieden: „Ich liebe den Kontakt mit Menschen und freue mich, wenn ich für sie etwas Gutes tun kann.“ 

Die gute Stimmung an der kleinen Schule in der Künzelsauer Stettenstraße hängt sicher auch mit dem jungen Lehrerkollegium zusammen. Laura Sophie Müller, die ihre Ausbildung an dieser Schule selbst absolviert hat, ist erst 26. Das Team um Martin Boochs freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Barmherzigen Brüdern Trier, die 51 Prozent der Unternehmensanteile übernommen haben: „Unseren neuen Partnern ist unsere Arbeit im Bereich der Ausbildung des Hohenloher Krankenhauses sehr wichtig.“

Für Pascal Kramer war die Arbeit im Gesundheits- und Pflegebereich fast schon in die Wiege gelegt: Beide Eltern sind in der Altenpflege beschäftigt. Er war deshalb schon als Kind sehr oft im Pflegeheim unterwegs. „Ich habe mit dem medizinischen Wörterbuch lesen gelernt“, lacht der 19jährige. Gut, dass er seine Ausbildung beim Hohenloher Krankenhaus machen kann: „Wir verstehen uns gut mit den Lehrern und den älteren Kollegen in den Kliniken."

Nach drei Jahren legen die angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger ihre Prüfung an der Schule in Künzelsau ab. Wer parallel zur Ausbildung an der privaten, staatlich anerkannten Diploma Hochschule in Heilbronn ein Duales Studium in Medizinalfachberufen (B.A.) absolviert, braucht ein halbes Jahr länger. Im siebten Semester kann man ein Wahlpflichtmodul in Gesundheitspädagogik oder Gesundheitsmanagement belegen. Außerdem darf man bis zum Abschluss des Studiums im Unternehmen bleiben und ein Praktikum im jeweiligen Fachbereich durchführen.

Weil in den nächsten Jahren viele ältere Krankenschwestern und -pfleger aufgrund ihres Alters ausscheiden und immer mehr Menschen immer älter werden, ist der Bedarf an Nachwuchskräften sehr hoch. Deshalb freut sich Martin Boochs natürlich, wenn die Azubis nach ihrer Prüfung im Unternehmen bleiben. Er hat aber auch Verständnis, wenn sie – um an anderen Kliniken Erfahrungen zu sammeln – erst einmal „ausschwirren“. 

Das Bewerbungsgespräch mit ihm ist „locker und offen“. Ihm geht es erst einmal darum, „Vertrauen aufzubauen“. Einen ganz entscheidenden Stellenwert hat für ihn ein Praktikum: „Da können die Bewerber feststellen, ob ihnen der Beruf überhaupt liegt.“ 

Auch nach einem Jahr Ausbildung haben der Beruf und die Arbeit mit Menschen für Mona Wilde, Franziska Rauhut und Pascal Kramer nichts von ihrer Faszina­tion eingebüßt. Trotz Schichtdienst und Arbeit am Wochenende. „Daran gewöhnt man sich sehr schnell“, weiß Mona Wilde. 


Ausbildungsangebote:
• Gesundheits- und Krankenpflege
• Altenpflege

Studienangebote:
• Duales Studium B.A. Medizinalfachberufe

Weitere Informationen zu Ausbildungsangeboten finden Sie auf der Homepage des Hohenloher Krankenhaus

 


Hohenloher Krankenhaus
Kastellstraße 5
74613 Öhringen 


www.hohenloher-krankenhaus.net/karriere